Aficamten verbessert die körperliche Belastbarkeit bei hypertropher Kardiomyopathie

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Veröffentlicht: 17. Juni 2026 |
Quelle: JAMA Cardiology / American College of Cardiology

Eine neue Analyse der MAPLE-HCM-Studie zeigt, dass Aficamten bei
Patientinnen und Patienten mit symptomatischer obstruktiver hypertropher
Kardiomyopathie (oHCM) die körperliche Leistungsfähigkeit stärker
verbessern kann als Metoprolol.

In der internationalen Phase-3-Studie wurden 175 Patientinnen und
Patienten über einen Zeitraum von 24 Wochen untersucht. Die
Teilnehmenden erhielten entweder Aficamten oder Metoprolol als
Monotherapie.

Die Ergebnisse zeigten Vorteile für Aficamten bei mehreren Parametern
der körperlichen Belastbarkeit. Dazu gehörten unter anderem die
maximale Belastungsleistung, die anaerobe Schwelle und verschiedene
Messgrößen der Sauerstoffaufnahme während körperlicher Aktivität.

Besonders deutlich war der Unterschied beim maximalen Sauerstoffverbrauch.
Eine Verbesserung der Peak-VO₂ um mindestens 3,0 ml/kg/min wurde bei
20,5 Prozent der Patientinnen und Patienten unter Aficamten beobachtet,
verglichen mit 3,7 Prozent unter Metoprolol.

Die Forschenden sehen in den Ergebnissen Hinweise darauf, dass Aficamten
die körperliche Belastbarkeit von Menschen mit symptomatischer
obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie stärker verbessern könnte
als Metoprolol.

Die Ergebnisse sind insbesondere deshalb relevant, weil eine eingeschränkte
körperliche Belastbarkeit zu den häufigen Beschwerden bei dieser Form
der Kardiomyopathie gehört.